DE | FR

Live-Dialog

Pädagogischer Dialog
Sie sind nicht eingeloggt, hier einloggen oder hier registrieren

Archiv Dritter Dialog mit Bernhard Pulver vom 15.11.2017

Moderator / Animateur - 16:07

Denken Sie daran: Damit Sie überhaupt eine Frage stellen können, benötigen Sie ein Profil auf dem Forum für Lehrpersonen. <br> <br> Sie können sich hier registrieren: http://www.lehrperson-bern.ch/live-dialog/registrieren-live-dialog.html <br> <br> Nach dem Sie den Bestätigungslink in Ihrem E-Mail-Account aktiviert haben, können Sie sich einloggen und mitmachen.

Moderator / Animateur - 16:08

Vous pouvez vous inscrire à l’adresse suivante : http://www.lehrperson-bern.ch/fr/dialogue-en-ligne/inscription-dialogue-en-ligne.html <br> <br> Vous pourrez vous connecter et participer au dialogue après avoir activé le lien de confirmation qui vous sera envoyé par courriel.

Moderator / Animateur - 16:26

Ich begrüsse Sie herzlich zum dritten Live-Dialog. <br> <br> Bernhard Pulver wird in wenigen Minuten eintreffen und auf Ihre Fragen antworten. Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion.

Moderator / Animateur - 16:27

Je vous souhaite la bienvenue au troisième dialogue en ligne. <br> <br> Bernhard Pulver se joindra au dialogue dans quelques minutes pour répondre à vos questions. Je me réjouis d’assister à ce débat animé.

Moderator / Animateur - 16:30

<b> Sie können nun Ihre Fragen stellen. </b>

1. PédroLeCormoran - 16:30

Monsieur Le Conseiller d’Etat, Vous avez tenté de définir les priorités en matière de politique du personnel. Les associations consultées relèvent la nécessité d’améliorer les conditions d’engagement des enseignants. Mais qu’en est-il des ressources OMPP ? Les problématiques d’aujourd’hui démontrent qu’il faut augmenter ce « pool de leçons » afin d’offrir une école de qualité aux élèves et aux enseignants. Vous avez fait tant et tant durant votre mandat à la tête de la DIP bernoise que l’école de notre canton se retrouve grandie ; merci de tenir compte de ce besoin qui est le nôtre !

Bernhard Pulver - 16:43

Question pas facile. En effet, je comprends bien le sentiment de n'avoir jamais assez de ressources pour vraiment répondre parfaitement au défi de l'intégration. Cependant, nous avons, il y a dix ans, augmenté les ressources à disposition, d'un seul coup, de 10 mio par an. Entretemps, nous avons octroyé toute une série de suppléments de ressources à disposition des communes. Il est possible de demander dans ce cadre des autorisations pour des ressources supplémentaires aux inspecteurs, pour répondre à des situations particulièrement difficiles. Aujourd'hui, environ 150 mio de francs sont à disposition pour les mesures de soutien aux élèves en difficulté. Je pense qu'il serait assez difficile d'obtenir encore plus de ressources. J'aurais encore beaucoup à vous dire de plus. Si j'ai le temps, je reviendrai.

2. Franziska Kaufmann - 16:30

Guten Tag Herr Pulver Ich danke Ihnen sehr für Ihre Arbeit und habe eine Frage. Mille feuilles kennen Sie sicher. Kennen Sie auch das neue Lehrmittel «Ça bouge» der Kantone, in denen Französisch als 2. Fremdsprache gelehrt wird? Es ist unserem Englischlehrmittel sehr nahe und um Welten einfacher als unser Lehrmittel, das schon so viel Frust erzeugt hat. Ich habe vor den Sommerferien bei den 5. Klässlern eine Umfrage gemacht und sie gefragt, wie ihnen den das Französisch gefalle. Dabei kamen wir Lehrpersonen ganz gut weg, das Mille feuilles aber gar nicht. Die Kinder wünschten sich spannerende Themen und Texte, die sie verstehen. Ihre Rückmeldungen kann ich nachvollziehen. Unser Lehrmittel wird von vielen Seiten schön geredet, verursacht aber ganz viel Frust auf Seiten der Lehrerinnen und Lehrer. Es kann doch nicht sein, dass ich für zwei Lektionen Französisch mehr vorbereiten muss als für vier Lektionen Mathematik! Da im Lehrmittel vom Klettverlag mehrere Themen gleich sind, wie in unserem haben wir angefangen, die Parcours neu zu gestalten und schülergerecht aufzuarbeiten. Seither «beissen» unsere Schüler an und lernen mit Freude. Ich habe gehört, dass das MF überarbeitet werden soll. Haben Sie da Einfluss? Da wir Englisch mit Klett unterrichten wäre eine Annäherung im Franz sehr zu wünschen. Vielen Dank und liebe Grüsse Franziska Kaufmann

Bernhard Pulver - 16:43

Ich erhalte sehr viele unterschiedliche Rückmeldungen zum Lehrmittel Mille feuilles. Begeisterte, wie sehr kritische. Beim Englisch-Lehrmittel erhalte ich in der Tat keine Rückmeldungen. Es scheint allgemein unbestritten zu sein, es ist mehr "Mainstream". Wir sind mit dem Schulverlag intensiv im Kontakt. Noch in den nächsten Monaten kommt mit "on bavarde" ein einfaches Gesprächs-Spiel, das Sprechsituationen fördert. Dann wird auch das Lehrmittel 5. und 6. Klasse überarbeitet und vereinfacht. Es sollte spätestens auf 2020 zur Verfügung stehen.

Moderator / Animateur - 16:30

<b> Vous pouvez désormais poser vos questions. </b>

3. Zola12 - 16:30

Guten Tag Herr Pulver Vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen! Mich interessiert, wie Sie die Zukunft unseres Schulsystems sehen? Reichen Reformen, wie ein neuer Lehrplan, der inhaltlich nicht viele Neuerungen bringt, um den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Anforderungen in Zukunft gerecht zu werden oder bräuchte es vielleicht weitergreifende Anpassungen? Ist zum Beispiel ein 45-Minuten-Rhythmus noch zeitgemäss? Sind die Schulmodelle 3a/3b, welche im Kanton Bern gängig sind wirklich ideal, um die Jugendlichen optimal zu begleiten? Bräuchten die Schulen nicht mehr Gestaltungsfreiraum?

Bernhard Pulver - 16:49

Der neue Lehrplan ist meines Erachtens keine wirkliche Reform. Er ist für die Berner Schule kaum ein grosser "Gump", der Inhalt bleibt im Wesentlichen gleich, er wird einfach kompetenzorientiert beschrieben. In dem Sinne ist es nicht der Lehrplan 21, welcher die Schule gross verändern wird. Ich bin aber mit Ihnen völlig einverstanden, dass die Schulen Gestaltungsfreiraum brauchen. Wir geben seit langer Zeit den Schulen Gestaltungsfreiraum und fordern sie dazu auf, diesen zu nutzen (Pädagogischer Dialog). Ich habe auch überall "gepredigt", dass Schulen, die grosse Schritte machen wollen in der Weiterentwicklung der Pädagogik, dies tun können und wir sie darin unterstützen - allenfalls auch mit Schulversuchen. Ich kann Sie nur auffordern: Nutzen Sie diese Chance, folgen Sie meinen Aufrufen, die Schule "von unten" weiterzuentwickeln. Begeistern Sie Ihre Schulleitung und Ihre Gemeinde für Ihre Ideen - WIR werden Sie unterstützen.

4. Thomas Schütz - 16:30

Sehr geehrter Herr Pulver Es ist mit ein Anliegen, Ihnen herzlich zu danken. Als Erziehungsdirektor haben Sie für die Schulen unwahrscheinlich viel Gutes in Bewegung gebracht! Bezüglich Digitalisierung habe ich ein Anliegen: LP21 wird demnächst eingeführt. Dazu wird viel Neues erarbeitet oder aufbereitet und in zahlreichen Fachgruppen entstehen unzählige Dokumente, die nur in einem kleinen Kreis ausgetauscht werden können. Es wäre aus meiner Sicht an der Erziehungsdirektion, der PHBern den Leistungsauftrag zu geben, für alle Lehrpersonen eine nutzbare Austauschplattform anzubieten.

Bernhard Pulver - 16:54

Austauschplattform für Informatik? Ihre Idee ist sehr gut. Gibt es das nicht schon? Sie können auf dem Forum für Lehrpersonen Ihre Materialien raufladen und andere können es dann anschauen und es herunterladen. Adresse: https://www.lehrperson-bern.ch. Sie müssen aber angemeldet sein - als Chatter sind Sie das ja. Wäre das ein Weg?

5. Pascal Oberholzer - 16:30

Bonjour Monsieur Pulver. Etant au service du canton de Berne depuis plus de 30 ans, j’ai atteint l’échelon 77. Donc mon salaire ne devrait plus bouger. Or il a baissé (hausse caisse de pension). En plus, mon pouvoir d’achat diminue chaque année (hausse des primes maladie). Mais mon salaire reste « bloqué » sur l’échelon 77 et il n’y a pas d’adaptation aux coûts de la vie. Est-ce que la DIP va-t-elle réfléchir au problème des enseignants de plus de 55 ans qui ont voué leur carrière au canton de Berne et qui voient leur pouvoir d’achat diminuer chaque année car ils sont bloqués à l’échelon 77 ?

Bernhard Pulver - 16:57

Je comprends votre désarroi. Ces dernières années, je me suis beaucoup engagé pour améliorer la situation salariale du personnel du canton et des enseignants. On a réussi depuis quelques années à assurer à nouveau une progression des salaires pour les enseignants qui ne se trouvent pas encore au maximum. Nous avons défini une série de priorités, en concertation avec les syndicats. Nous avons mis l'accent sur les personnes pour lesquelles le retard salarial accumulé dans le passé était le plus marqué. Je sais que ça ne répond pas à votre situation personnelle puisque, à l'échelon maximal, le salaire n'augmente plus.

6. Pascal Oberholzer - 16:31

Bonjour Monsieur Pulver. Ma question concerne l’effectif des classes dans le canton de Berne. Dans la plupart des pays européens on constate une diminution des ces effectifs. Or dans le canton de Berne, ils augmentent. Nous avons des plans de progression (en maths, par exemple). Ces plans de progression, ont-ils été calculés avec des effectifs de 16, 20, ou 25 élèves ? Comment adapter un enseignement basé sur l’individu et la différence avec des classes de plus de 25 élèves ?

Bernhard Pulver - 17:06

Actuellement, dans notre canton, la moyenne est de 19.5 élèves par classe. Les situations sont évidemment différentes de cas en cas, une moyenne n'est qu'une moyenne, mais cette moyenne reste clairement en-dessous de la réalité de nos pays voisins. En revanche, nous sommes aujourd'hui légèrement en-dessus de la moyenne suisse - suite aux décisions du Grand Conseil - que le Gouvernement a combattu - lors de l'EOS en 2013: Nous avions dû relever cette moyenne de 0.5 élève par classe. Rien de tel n'est - heureusement - prévu dans le train de mesure qui sera débattu prochainement.

7. Dominic Weber - 16:31

Guten Abend! Abgesehen von der interkantonalen Angleichung: Was erhoffen wir uns eigentlich vom LP21 in Sachen Optimierung des Unterrichts? Der Umstellungsaufwand für gestandene LP ist ja recht gross, "lohnt" es sich für die SuS auch wirklich, und wie? Anders gesagt: Inwiefern könnte sich in kommenden PISA-Studien (oder ähnlichen) aufgrund des neuen Lehrplans etwas verbessern?

Bernhard Pulver - 17:03

Noch einmal: Der Lehrplan 21 bringt kaum neuen Inhalt in den Unterricht. Neu ist der Lehrplan aber kompetenzorientiert formuliert. Das heisst: Der Blick des Unterrichts geht noch stärker als heute auf die Frage, ob die SuS das Gelernte auch wirklich anwenden können. Vom Savoir zum savoir agir sozusagen. Wir geben den Schulen deshalb bis 2022 Zeit, um ihren Unterricht hinsichtlich dieser Orientierung zu analysieren und weiterzuentwickeln. Ich gehe davon aus, dass der grösste Teil des Unterrichts heute schon Kompetenzen vermittelt. Da, wo das aber noch nicht oder ungenügend geschieht, ist diese Phase der Unterrichtsentwicklung eine riesen Chance, das Kerngeschäft "Unterricht" weiterzuentwickeln. Wenn in Zukunft im Unterricht noch mehr rechaltige Aufgaben und spannende Anwendungsbeispiele verwendet werden, ist das ein Gewinn für SuS - und sicher auch für den Anschluss an die Sek II.

8. Elfe33 - 16:31

Guten Tag Herr Pulver Ich schätze es sehr, dass Sie sich unermüdlich für eine gute Schule mit angemessenen Bedingungen für die Lehrpersonen im Kanton Bern einsetzen und dass Sie sich heute Zeit nehmen, sich mit unseren „Fragen der Basis“ auseinander zu setzen. Besten Dank. Meine Fragen lauten: Gibt es Studien und / oder Untersuchungen, welche belegen, dass Kinder mittels des heutigen IF- und DaZ-Systems im Kanton Bern Fortschritte erzielen können? Gibt es im Kanton Bern oder in anderen Kantonen Projekte zu kostenneutralen, anderen Fördersystemen? Besten Dank für Ihre Antwort!

Bernhard Pulver - 17:08

Zielt Ihre Frage darauf, ob integrative oder separative Systeme für die schwächeren Schüler geeigneter sind?

9. Thomas Schütz - 16:32

Nutzung digitaler Medien  Mit neuen Lehrmitteln werden von Seiten der Lehrmittelverleger für LP und SchülerInnen Möglichkeiten zur Bearbeitung mit digitalen Medien geschaffen. Den Schulen werden durch diese Angebote immer wieder riesige Steinbrocken in den Weg gelegt. Sei es, dass unmögliche Techniken verwendet werden (Flash), jedes Lehrmittel einen anderen Zugang benötigt, horrende Lizenzkosten für die Nutzung bei obligatorischen Lehrmitteln auf schuleigenen Geräten. Wäre es nicht an der Erz diesem Chaos ein Ende zu setzten und den Lehrmittelverlegern klare Rahmenbedingungen zu setzen?

Bernhard Pulver - 17:12

Ja, die von Ihnen erwähnten Probleme sind in der Tat eine Herausforderung für die Lehrpersonen. Wir sind im Gespräch mit dem Schulverlag und haben auch entsprechend ein Projekt in der ERZ und mit der Interkantonalen Lehrmittelzentrale gestartet. Allerdings ist die Produktion von Lehrmitteln heute nicht mehr einfach in staatlicher Hand und wir können nur beschränkt Einfluss nehmen. Wir sind allerdings auch mitten in einer starken technischen Entwicklung und da "knorzt" es in der Tat hier und da noch. Ich bin ziemlich überzeugt, dass es in den nächsten Jahren in diesem Bereich noch grosse Fortschritte gibt - und auch braucht!

10. Tschaagge - 16:32

Guten Abend Herr Pulver Mit grossem Bedauern, aber auch grossem Verständnis habe ich von Ihrer Entscheidung gelesen, aufzuhören. Was überwiegt? Ein blutendes Herz oder die Erleichterung und Vorfreude? Sie haben der Berner Schullandschaft viel Gutes getan. Ich hoffe sehr, dass es in diesem Sinne weitergehen wird!

Bernhard Pulver - 17:16

Derzeit bin ich noch voll an der Arbeit, und zwar mit Herzblut und fast schon ein wenig ERZ-Blut... Ich mache diese Arbeit sehr gerne - aber ich freue mich ehrlich gesagt auch ein wenig auf die Zeit, wo ich etwas weniger intensiv arbeiten muss. Ich bin aber überzeugt, dass vieles ähnlich weitergehen wird - die Berner Schule ist traditionell eine liberale Schule mit vielen Freiräumen. Die Erziehungsdirektion und die PH sind gut aufgestellt, der pädagogische Dialog läuft, der Respekt für die Lehrpersonen hat zugenommen und das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Arbeit der Lehrkräfte - und für ihren Gehaltsaufstieg - ist heute in der Politik gut abgestützt.

11. Farbtupf - 16:33

Was braucht die Politik um zu erkennen, wie wichtig für die schulische Laufbahn die Zeit vor Schule ist? oder was braucht die Politik um zu erkennen, dass die Vereinbarkeit Familie und Beruf nicht zwingend etwas zu tun hat mit frühkindlicher Bildung resp. familienergänzender Bildung?

Bernhard Pulver - 17:18

Doch die Zeit vor der Schule ist sehr wichtig und die Politik sieht das immer mehr. Aber "il reste du pain sur la planche" in diesem Bereich! Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist sehr wichtig und hat mit vielem zu tun. An was denken Sie zusätzlich?

Bernhard Pulver - 16:33

Bonjour - Guten Abend. Vielen Dank für die Fragen. Ich mache mich jetzt dahinter, sie zu beantworten. Je me réjous de chatter avec vous. Bernhard Pulver

12. Lotti Staudenmann - 16:35

Sehr geehrter Herr Pulver Ich unterrichte Deutsch für Fremdsprachige (DaZ). Oft kommen Kinder mitten im Schuljahr, wie z.B. seit dieser Woche 2 Brüder aus Mazedonien (4. und 7. Kl.). Dies ist für alle Beteiligten sehr schwierig. Können Schulleitungen beim Inspektorat für solche Fälle zusätzliche Lektionen beantragen? Dies für den Einstieg, damit sie dem Unterricht in der Klasse schneller folgen können. Besten Dank für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüssen Lotti Staudenmann

Bernhard Pulver - 17:19

Ja. Ich kenne aber die konkrete Situation und den Einzelfall jetzt natürlich nicht. Gerne dürfen Sie sich aber an Ihre Schulleitung wenden.

13. Pascal Oberholzer - 16:35

Bonjour Monsieur Pulver. Ma question concerne l’apprentissage des langues dans la partie francophone du canton. Les élèves apprennent l’allemand et l’anglais. Mais, dans beaucoup d’offres d’emploi, pour les francophones, il est demandé de savoir le suisse allemand. Est-il envisageable d’avoir des leçons de suisse allemand obligatoires ?

Bernhard Pulver - 17:20

Bien des écoles proposent des cours facultatifs de suisse allemand, mais nous n'envisageons pas de les généraliser vers un enseignement obligatoire. Apprendre deux langues, l'allemand et l'anglais, c'est déjà exigeant. Et ça donne les clés essentielles pour avancer dans la vie et apprendre ensuite d'autres langues, si nécessaire. Nous envisageons actuellement de faire évoluer la mise en oeuvre du PER dans la partie francopone du canton. Les réflexions portent sur d'autres priorités. Prochaine discussion publique à ce sujet: le 5 décembre, à l'aula des gymnases, à Bienne. Je serais heureux de vous y rencontrer.

14. nino - 16:35

Lieber Herr Pulver ich habe mal ein bisschen in den Beurteilunsblätter herumgeschaut und da fand ich die Aussage zur Beurteilung der Ausdauer der Schüler: "Die SuS halten durch, auch wenn die Arbeit zwischendurch langweilig oder schwierig ist." Wird diese Aussage noch angepasst, da ich finde das Unterricht eigentlich nie oder nicht langweilig ist oder sein sollte und dass das den Eltern ein bisschen ein komisches Zeichen vom Unterricht sendet. Besten Dank für Ihre Antwort.

Bernhard Pulver - 17:25

Wo haben Sie das gesehen? Das ist mir gerade nicht klar, wo das wäre?

15. Tschaagge - 16:36

Wir hatten bereits einmal Kontakt betreffend Kompetenzraster. Ich bin immer noch in dieser Richtung unterwegs, musste aber viel Gegenwind seitens der Eltern einstecken. Sie wollen Noten. Wie stehen Sie heute in dieser Frage? Was dürfen wir hoffen, ausprobieren, wie weit uns getragen fühlen in neuen Wegen der "Beurteilung"?

Bernhard Pulver - 17:25

Grundsätzlich finde ich nach wie vor, die Noten sollten eher weniger Gewicht erhalten. Das ist aber ein langer Weg. Weiterentwicklungen in diese Richtung brauchen eine gute Abstützung in der Gemeinde, bei den Eltern, und natürlich zuallererst in der Schule selbst. Einzelne Schulen sind schon weiter gegangen. Aber wenn wir in diese Richtung weiter gehen wollen, führt kein Weg darum herum, die Gesellschaft schrittweise davon zu überzeugen. Das braucht einen langen Atem. Solche Dinge brauchen eine Entwicklung von unten - bei uns im Rahmen des Pädagogischen Dialogs oder in einem Schulversuch - und werden nie erfolgreich von einem noch so fortschrittlichen Erziehungsdirektor einfach so umgesetzt werden können. Das zeigen die Erfahrungen anderer Kantone eindrücklich.

16. PédroLeCormoran - 16:39

Monsieur Le Conseiller d’Etat, Je tiens également à soulever la problématique des enseignants qui accompagnent les élèves au bénéfice de Pools. Lorsque ces enfants déménagent d’une partie à l’autre du canton ou quittent le canton, les enseignants ne peuvent, souvent, plus les suivre et se retrouvent « du jour au lendemain » sans emploi avec une perte de leçons et de salaire. N’y aurait-il pas moyen d’améliorer cela ?

Bernhard Pulver - 17:26

Je connais cette problématique. Il faut bien voir que les leçons sont attribuées à l'élève concerné et elles le suivent s'ils déménage. C'est compréhensible et logique. Mais ça a l'effet que vous signalez, pour les enseignants et les enseignantes concernés. Dans l'idéal, pour stabiliser son taux d'engagement, il faudrait que la personne qui suit un enfant ait aussi d'autres activités, stables, dans l'école. Sa direction peut aussi utiliser l'outil du RIH pour amortir les fluctuations. C'est un excellent outil.

17. Kassiopeia - 16:39

Guten Abend Herr Pulver, wann werden schulische Institutionen, welche heute noch von der GEF finanziert werden, von der ERZ übernommen? Um welche Institutionen handelt es sich dabei (gibt es z.B. eine Liste)? Und werden dort angestellte Lehrpersonen dann zu den gleichen Bedingungen angestellt sein, wie Lehrpersonen der Volksschule (wenn ja, wer übernimmt diese zusätzlichen Kosten)? Liebe Grüsse und besten Dank für Ihre Antwort

Bernhard Pulver - 17:28

Zum ersten Teil der Frage: Es handelt sich um diejenigen Sonderschulen und Sonderschulheime, die mit der GEF einen Leistungsvertrag haben (Anzahl Trägerschaften 39, Listen sind auf der Website der GEF aufgeschaltet). Dazu werden aber ggf. noch einige «Heimschulen (JGK-Schulen)» kommen, die für den Schulteil eine Bewilligung der ERZ und für den Heimteil eine der JGK(JA) haben. Wie viele das sein werden, ist noch offen und zzt. Gegenstand von Gesprächen mit diesen Institutionen. Der Zeitpunkt ist noch nicht ganz klar, wir visieren derzeit das Jahr 2021 an. Der Bericht zur Sonderpädagogik kommt im März 2018 in den Grossen Rat, anschliessend müssen wir das Gesetz erarbeiten. Wir sehen in diesem Bericht eine weitgehende Angleichung der Anstellungsbedingungen vor.

18. Regula Bendel - 16:40

Guten Tag Herr Pulver Im Kanton Bern gibt es mehrere Waldkindergärten. Ich finde es schade, dass dies alles private Kindergärten sind, so kann nur eine bestimme Gruppe von Kindern von einem solchen Angebot profitieren. Weshalb gibt es im Kanton Bern keine öffentlichen Waldkindergärten? In anderen Kantonen (z.B. Zürich, Glarus, St.Gallen) ist dies möglich. Freundliche Grüsse, Regula Bendel Kindergärtnerin und Naturpädagogin

Bernhard Pulver - 17:31

Viele öffentliche Kindergärten gehen sehr oft in den Wald. Aber es gibt in der Tat keine eigentlichen öffentlichn "Waldkindergärten" in dem Sinne, dass es dann für die Eltern keine Wahlfreiheit mehr gäbe. Und eine Wahlfreiheit einzuführen in der öffentlichen Schule ist ehrlich gesagt nicht gerade meine Priorität gewesen... ;-)

19. JaneDoe - 16:41

Bonjour Monsieur Pulver, Les conditions d’enseignement en 1-2H sont de plus en plus difficiles. Plusieurs collègues ont jeté l’éponge pour enseigner dans des degrés supérieurs ou carrément changé de métier. La succession de «pansements» qu’on nous octroie devient en elle-même difficile à gérer. 4-5 intervenants par classe est un non-sens pour des élèves de cet âge. Ne serait-il pas possible d’octroyer enfin 1,5 postes par classe en remplacement des leçons SOS / FLS, auxillaires de classe etc... Cela coûterait-il vraiment plus cher?

Bernhard Pulver - 17:33

Cela coûterait effectivement plus cher (plusieurs millions) et n'est pas nécessaire partout. Les situations sont très différentes de cas en cas. On a préféré prendre des mesures pour aider là où les situations sont les plus difficiles. On a ouvert la possibilité de se faire appuyer par un ou une auxiliaire de classe, au moins à la rentrée, voire pour tout le premier semestre. On réfléchit aussi à alléger l'évaluation. On en parlera lors d'un hearing public, le 5 décembre, à l'aula des gymnases, à Bienne. Si vous trouvez que ce serait important, venez. Je serais content de vous rencontrer.

20. (Anonym) - 16:41

Sehr geehrter Herr Pulver Ich habe festgestellt, dass die Erstklässler im neuen Lehrplan gleich viel Mathematik-, Deutsch- und NMG- Lektionen haben werden wie die Zweitklässler. Eigentlich ist dies zu begrüssen. Nun meine Frage: Wie sieht es jedoch aus mit dem abteilungsweisen Unterricht in der Mischklasse? Meine Schüler und Schülerinnen haben von diesen Lektionen, besonders in Deutsch und Mathematik in der Kleingruppe enorm profitiert. Einmal konnte auf die Bedürfnisse der Kinder spezifisch Rücksicht genommen werden. Wenn dies nun wegfällt, wird dies eine enorme Qualitätseinbusse bedeuten!

Bernhard Pulver - 17:34

Mit der Einführung des Lehrplans 21 findet grundsätzlich keine Veränderung beim abteilungsweisen Unterricht statt. Von dort her, sollte es auch bei Ihnen keine Veränderung geben.

Moderator / Animateur - 16:42

Vielen Dank für die spannenden Fragen!

Moderator / Animateur - 16:42

Merci pour vos questions pertinentes !

21. Elfe33 - 16:43

Meine eigenen Überlegungen zu Frage: Gemäss meinem theoretischen und praktischen pädagogischen Wissen ist es unumstritten, dass lernschwache Kinder besonders auf verlässliche Bezugspersonen angewiesen sind, welche ihnen im Vergleich zum Unterrichten von lernstarken Kindern mehr Wiederholungen und eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Stoff bieten können. Das heutige IF- und DaZ-System mit Speziallehrkräften, welche den Alltag der Kinder und Eltern nicht teilen, widerspricht aller Theorie und Praxis, es gibt Unruhe in die ganze Klasse und viele Lektionen fallen aus (Anlässe, Reisen...)

Bernhard Pulver - 17:39

Dies ist eine dauernde Diskussion. Ich verstehe Ihre Argumentation sehr gut: Mir gefallen Lösungen mit Teamteaching und konstanten Bezugspersonen sehr gut und wir geben den Schulen viel Freiraum, auch solche Lösungen zu wählen. Derzeit prüfe ich auch eine Anpassung der entsprechenden Verordnung, damit BMV-Lektionen grundsätzlich auch für Teamteaching eingesetzt werden können. Andererseits gibt es eine Reihe Kinder, die wirklich spezifischen Unterstützungsbedarf durch ausgebildete Fachkräfte haben und ich habe auch schon Lehrerinnen und Lehrer gehört, die sagten: "Wir sind auf diese Fach-Unterstützung angewiesen". Hier ist entscheidend, dass sich die Schule gut organisiert und nicht in erster Linie Unruhe entsteht. Da gibt es viele gute Beispiele

22. MoniqueBovay - 16:44

Sehr geehrter Herr Pulver Clin d'oeil verlangt von mir und anderen Franz-LP, einen Riesenaufwand, indem wir Übungsblätter herstellen, damit die SuS etwas lernen, Erfolg sehen, denn die SuS wollen ja lernen. Automatisieren geht aber nach wie vor nur mit Üben. Ich kenne nicht eine LP, die nach Clin d'oeil arbeitet, wie gedacht. Warum also nicht abschaffen? Lehrplan 21 sieht vor, viel freier zu arbeiten. Ich stelle fest, dass wir vermehrt Schülerinnen (ADHS, Asperger, ...) haben, die straff geführt werden sollen. Wie soll ich als Lehrperson alleine mit bis zu 27 SuS diesen Spagat bewältigen? LG

Bernhard Pulver - 17:42

Ein Lehrmittel mit eigenen Elemente zu ergänzen, ist durchaus sinnvoll. Und gewisse "Kinderkrankheiten" des Lehrmittels werden derzeit von vielen LuL mit entsprechenden Zusatzmaterialien kompensiert. Der Schulverlag ist daran, das Lehrmittel auf Grund der Rückmeldungen zu ergänzen und auch für die 5. und 6. Klasse zu überarbeiten. An Hearings habe ich gefragt, ob die Lehrpersonen den Ersatz des Lehrmittels wünschen, das war jeweils nicht der Fall. Zurück zu Bonne Chance? Früher habe ich selten viel Gutes über "Bonne Chance" gehört...

23. Lämpel - 16:49

Ich arbeite in einer Oberstufe mit alters- und niveaudurchmischten Klassen (7.-9., Sek und Real).Bis jetzt haben wir (glücklicherweise) den Fremdsprachenunterricht noch in Jahrgangsklassen führen können, das soll sich aber aufs neue Schuljahr ändern. Begründung der Schulleitung: Die Erziehungsdirektion wünsche ab sofort nur noch „reine“ Modelle und lasse keine „gemischten“ mehr zu! Meine Fragen: Stimmt die oben geschilderte Anordnung der ERZ ? Falls ja: Mit welcher Begründung will man das durchsetzen? Anmerkung: Sie haben in Biel unterstrichen, dass Sie für verschiedene Modelle offen sind;-)

Bernhard Pulver - 17:45

Es ist eine Empfehlung der Schulinspektoren, dort wo möglich den Fremdsprachenunterricht im Stundenplan parallel zu organisieren und damit den Unterricht in Jahrgangsklassen führen zu können. Das kann den Unterricht vereinfachen. Selbstverständlich können Sie aber weiterhin auch wie gewohnt unterrichten, es handelt ja nur um eine Empfehlung und eine Empfehlung ist eine Empfehlung.

24. Beat Rettenmund - 16:51

Guete Namittag Herr Pulver In Langnau i.E. soll über einen möglichen Zusammenschluss der Oberstufen entschieden werden, unter anderem mit der Begründung der Durchlässigkeit Sek/Real. Im Kollegium einer kleinen mehrstufigen Landesschule haben wir Bedenken, dass durch den Wegzug unserer Oberstufe wichtige pädagogische Qualitäten verloren gehen würden. Überwiegt der Vorteil der Durchlässigkeit wirklich demjenigen der engen persönlichen Beziehungen, sowohl Lehrer-Schüler als auch ältere/jüngere Schüler in unserer 'dezentralisierten' Oberstufe? Was hat man damit anderswo für Erfahrungen gemacht?

Bernhard Pulver - 17:47

Da bin ich jetzt zu weit weg von dem konkreten Fall und müsste mir mehr Informationen einholen. Es gibt Gemeinden, die das so machen und andere die es anders machen. Ich kann Ihnen hier in diesem Chat diese Frage nicht seriös beantworten, bitte entschuldigen Sie.

25. Dominic Weber - 16:52

Wann und wie beginnt die Schule bei uns später? Grosse Studien haben unter anderem einen wirtschaftlichen und soziologischen Gewinn aufgezeigt: https://www.rand.org/pubs/research_reports/RR2109.html oder schlechte Auswirkungen von frühen Startzeiten: https://www.urmc.rochester.edu/news/story/5146/ - wie sieht dies in der Schweiz/Bern aus? Besteht auf kantonaler/nationaler Ebene ein Bestreben, sich diesem Thema anzunehmen?

Bernhard Pulver - 17:50

Eine sehr umstrittene Frage. Das Gesetz macht die Vorgabe der Blockzeiten (4 Lektionen pro Morgen), aber wann sie genau beginnen müssen, sagt es nicht. Entsprechend gibt es keine kantonale Vorgabe zum Schulbeginn am Morgen. Ich möchte vom Kanton aus keine solche operative Steuerung in die Organisation der Schule hinein.

26. susanne.moschen - 16:55

Sehr geehrter Herr Pulver Schade, dass sich Ihre Amtszeit dem Ende neigt... Meine Frage zur Beurteilung nach LP 21: In der 3. Klasse gibt es zum Schuljahresschluss kein Zeugnis mehr. Muss ich also in der 3. Klasse nicht mehr zwingend mit Noten beurteilen? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

Bernhard Pulver - 17:52

Am Ende des 3. Schuljahres gibt es kein Zeugnis mehr. Aber während des Schuljahres sagt das Gesetz, dass ab dem 3. Schuljahr "auch mit Noten" beurteilt wird. Aber nicht nur, natürlich!

27. Conny Thomann - 16:56

Guten Tag Herr Pulver Weshalb werden eigentlich ausgebildete schulische Heilpädagoginnen zum Teil nicht als das bezahlt?! Wir sollten öfters als IF Personen SOS oder BMDV Lektionen übernehmen, was auch Sinn macht, wenn wir an dieser Klasse bereits unterrichten und dann werden wir als Primarlehrperson eingestuft. Weshalb?

Bernhard Pulver - 17:55

"Regelunterricht", also nicht "Spezialunterricht" ist in der Primarstufe in der Lohnkklasse 6. Also zum Beispiel SOS-Lektionen oder DaZ. Diese Einstufung ist auch so, wenn eine Lehrperson über einen "höheren" Abschluss verfügt - z.B. Gymerlehrer oder Heilpädagogin oder Regierungsrat oder Rektor der PH. ;-) Wir möchten aber die Primarlehrpersonen um eine Lohnklasse anheben - das ist ein wichtiges Ziel von uns.

28. Franziska Kaufmann - 16:57

Bis ins 2020 werden meine Kollegin und ich das Lehrmittel für unsere Bedürfnisse umgeschrieben haben. Wir freuen uns über die guten Rückmeldungen der Kinder und der Eltern. Ob das legal ist, weiss ich nicht. Für uns stimmt es so. Und falls es Schwierigkeiten gibt, beantragen wir bei Ihnen einen Schulversuch, Das sollte möglich sein, oder? Für unsere SchülerInnen in der ländlichen Gegend im Berner Oberland ist das der richtige Weg, auf dem sie merken, dass Französisch eine Sprache ist, die genau so "fägen" kann, wie Englisch. Vielen Dank für Ihr Vertrauen in uns Lehrpersonen

Bernhard Pulver - 17:58

Ich weiss natürlich nicht, was Sie mit "umschreiben" meinen. Aber selbstverständlich dürfen Lehrpersonen auch bei obligatorischen Lehrmitteln mal einen "Schritt nebendran" machen, Zusatzmaterialien verwenden usw. Wichtig ist, dass sie am Schluss die Kompetenzen erreichen!

Frage 28 ist eine Folgefrage zu Frage 2:
Die Antwort zu Frage 2 lautete:

29. Thomas Schütz - 16:59

Die Plattform kenne ich, das ist ein Forum. Ich meine eine organisierte Austauschplattform, bei der Inhalte als Text, Bild, Audio- oder Videodatei hochgeladen werden können.

Bernhard Pulver - 18:00

Dann ist diese Plattform für das noch ungenügend. Wir prüfen das - es wird allerdings schwierig sein, eine "offizielle" Plattform der ERZ anzubieten, weil dann alle die Erwartung haben, dass alles auf dieser Plattform auch "offiziell abgesegnet" ist. Wieso nicht eine private solche Plattform, z.B. von Bildung Bern???

Frage 29 ist eine Folgefrage zu Frage 4:
Die Antwort zu Frage 4 lautete:

30. Rosmarin - 17:01

Sehr geehrter Herr Pulver Sie haben mich sehr bestärkt darin, weiterhin dafür zu propagieren, dass Bildung nur über eine gute Beziehung möglich ist. Nun meine Frage: Einzelne Lehrpersonen sehen der erhöhten Lektionenzahl mit Besorgnis entgegen. Dabei stellen sie mir öfters die Frage, wie diese überhaupt finanziert werden, zumal doch erst vor ca. 4 oder 5 Jahren einige Lektionen aus Spargründen gestrichen wurden. Kurz: Woher kommt das Geld für diese Lektionen? Wurde einfach mehr Geld in den Bildungstopf zulasten eines andere Topfes gelegt? Besten Dank im Voraus. Rosmarin

Bernhard Pulver - 18:01

Ja. Es wurde schlicht und einfach mehr Geld in den Bildungstopf gesteckt! Das ist doch erfreulich, oder?

Moderator / Animateur - 17:01

Hinweis für alle, die gerade jetzt vorbeischauen: <br> <br> Bernhard Pulver beantwortet bis 18.30 Uhr Ihre Fragen.

Moderator / Animateur - 17:01

Pour ceux qui nous rejoignent à l’instant : <br> <br> Bernhard Pulver répond à vos questions jusqu’à 18 h 30.

31. edu break - 17:06

Guten Tag Herr Pulver Besten Dank, dass ich Ihnen auf diesem Wege die folgende Frage zur Weiterbildung stellen darf: In der Privatwirtschaft werden 1-3% der Lohnsumme in Weiterbildung investiert. Ich stelle fest, dass für Weiterbildung auf der Sekundarstufe II die Lehrpersonen vermehrt selber Kurskosten und Spesen übernehmen müssen. Aus meienr Sicht sollte die Schule die effektiven Weiterbildungskosten bis zu einem Betrag von 1'000 CHF pro Jahr vollständig übernehmen sollten. Was ist Ihre Meinung dazu?

Bernhard Pulver - 18:03

Auf Sek II-Schule gibt es ein Budget in der Schule. Die Schule kann damit Weiterbildungen finanzieren. Ich bin der Meinung, dass in der Regel solche Unterstützungen gewährt werden sollten - aber ich kenne natürlich den Einzelfall der konkreten Weiterbildung in Ihrem Fall nicht.

32. sunshine - 17:08

Als normale LK stört mich das höhere Gehalt der IP-LK, welche oft wenig bieten, alle Ausfälle dankend entgegen nehmen(Ausflüge, Lager, Zukunftstag etc. und sind sie selber krank, kein Problem, die SuS sind gehütet durch die KL-LK, welche subito das Programm anpasst mit Zusatzarbeit.) Sehr teuer für den Steuerzahler! Wenig Verantwortung dafür mehr Lohn, ist das gerecht?? Es nervt mich, wenn die IP-LK passiv den Einstieg geniesst, etwas mithilft und nach dem Läuten verschwindet. Da ist oft keine Vor-und Nacharbeit vorhanden. Französich ohne Halbkl.Lekt.-- das gebe ich auf,--ich liebe Franz!!

Bernhard Pulver - 18:04

Wenn Sie diesen Eindruck von Ihrer IF-Lehrkraft haben, dann müssen Sie das mit ihr besprechen.

Moderator / Animateur - 17:13

Bitte beachten Sie: <br> <br> Im Live-Dialog können Sie entweder mit einem anonymen Benutzernamen oder mit Ihrem echten Namen teilnehmen. <br> <br> Wenn Sie bereits registriert sind, können Sie Ihr Profil jederzeit bearbeiten: https://www.lehrperson-bern.ch/live-dialog/mein-profil.html

Moderator / Animateur - 17:13

Veuillez prendre note des points suivants : <br> <br> Vous pouvez participer au dialogue en ligne avec un nom d’utilisateur anonyme ou avec votre propre nom. <br> <br> Si vous êtes déjà enregistré-e, vous pouvez modifier votre profil en tout temps sous : https://www.lehrperson-bern.ch/fr/dialogue-en-ligne/mon-profil.html

33. Elfe33 - 17:18

Nein, ich stelle das System an sich in Frage: Meine eigenen Überlegungen: Gemäss meinem theoretischen und praktischen pädagogischen Wissen ist es unumstritten, dass lernschwache Kinder besonders auf verlässliche Bezugspersonen angewiesen sind, welche ihnen im Vergleich zum Unterrichten von lernstarken Kindern mehr Wiederholungen und eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Stoff bieten können. Das heutige IF- und DaZ-System mit Speziallehrkräften, welche den Alltag der Kinder und Eltern nicht teilen, widerspricht einem erfolgreichen Aufbau. Zudem fallen viele dieser Lektionen aus (Ausflüge...

Bernhard Pulver - 18:08

Dauernde Bezugspersonen sind immer besser. Da bin ich mit Ihnen völlig einverstanden. Ich ermuntere die Schulen, wo immer möglich, das möglichst so zu organisieren. Es gibt aber auch Schüler, die auf ganz spezifische Fachkenntnisse angewiesen sind, und das braucht dann halt im Einzelfall die Unterstützung für Einzellektionen und durch Coaching für die Regellehrperson selbst. Ich höre auch immer von Beispielen, wo das sehr gut funktioniert und nicht als zusätzliche Unruhe wahrgenommen wird.

Frage 33 ist eine Folgefrage zu Frage 8:
Die Antwort zu Frage 8 lautete:

34. rivellarot - 17:28

Guten Abend Herr Pulver, wir besuchen zur Zeit eine Weiterbildung LP21 Mathematik. Dabei wurde uns ein Mathlehrmittel vorgestellt, das explizit auf den neuen Lehrplan angepasst ist und zudem extra für altersdurchmischte Klassen konzipiert ist. Leider ist dieses Lehrmittel Mathwelt nicht auf der Liste der offiziellen Lehrmittel. Können Sie Einfluss darauf nehmen, dass dieses Lehrmittel ab Sommer 2018 ebenfalls verwendet werden darf? Vielen Dank!

Bernhard Pulver - 18:10

Dieses Lehrmittel prüfen wir derzeit - wahrscheinlich werden wir ein "Alternativobligatorium" einführen, so dass beide Lehrmittel gewählt werden können.

Moderator / Animateur - 17:30

Der Live-Dialog läuft bereits seit einer Stunde. <br> <br> Vielen Dank, sind Sie hier dabei. <br> <br> <b> Nun ist Halbzeit. </b>

35. Tschaagge - 17:30

Herzlichen Dank für die Ermutigung! Ich habe nun erfahren dürfen, wie viel einfacher es wird, wenn man in einem tollen Team an solchen Dingen arbeiten kann. Ist Team-Teaching im Sinne von frei einteilbarer Arbeitszeit unter zwei Lehrpersonen zu 150% pro Klasse eine Utopie oder in Reichweite? Ich kann mir vorstellen, dass dadurch einiges einfacher würde, organisatorisch wie auch beziehungsmässig für die SuS.

Bernhard Pulver - 18:14

Ein flächendeckendes Teamteaching von 150 % pro Klasse ist oberhalb der Eingangsstufe derzeit noch recht weit weg. Kindergarten/1./2. Klasse, da ist es möglich mit der Basisstufe, ab 3. Schuljahr ist es finanziell derzeit nicht realistisch. Aber wir ermuntern die Schulen, die heute bestehenden Ressourcen "kreativ" einzusetzen und Teamteaching-Möglichkeiten zu entwickeln. Ich habe Schulen besucht, die fast flächendeckend in jeder Klasse einen schönen Teil Teamteaching ermöglicht haben. Ein Beispiel ist Biel-Mett.

Frage 35 ist eine Folgefrage zu Frage 15:
Die Antwort zu Frage 15 lautete:

Moderator / Animateur - 17:31

Le dialogue en ligne dure depuis une heure. <br> <br> Merci d’être de la partie ! <br> <br> <b> La moitié du temps imparti est désormais écoulée. </b>

36. nino - 17:31

Bei den Beurteilungsformularen auf der ERZ-Seite Portfolio personale Kompetenzen und Schlüsselkompetenzen

Bernhard Pulver - 18:17

Der Kommentar versucht zu erklären, dass es z.B. bei repetitiven Aufgaben, oder Bewerbungen Ausdauer, Stehvermögen braucht. Das scheint mir logisch. Es wird immer wieder gefordert, dass es viel Üben brauche. Das ist manchmal doch auch ein wenig langweilig...??;-)

Frage 36 ist eine Folgefrage zu Frage 14:
Die Antwort zu Frage 14 lautete:

37. Thomas Schütz - 17:37

Danke, ich bin froh zu hören, dass das Dilemma einen Namen hat und in Behandlung ist. Wenn es Ihnen in Ihrer Amtszeit mit Ihrer Erfahrung und Umsicht gelingt , da einen Weg zu finden, die Missstände zu lösen, wäre das umwerfend und würde mindestens einen weiteren megastarken Applaus geben, der über die Kantonsgrenzen ginge ;-)

Bernhard Pulver - 18:17

Danke. Aber bitte beachten Sie dann auch die Lärmschutzverordnung... :-)

Frage 37 ist eine Folgefrage zu Frage 9:
Die Antwort zu Frage 9 lautete:

38. Kassiopeia - 17:38

Vielen Dank für Ihre Antwort, das tönt gut! Ich habe noch eine persönliche Frage an Sie: wenn Sie selber einmal eine Stelle im Schulbereich ausgeübt hätten, wären Sie wahrscheinlich Heilpädagoge geworden;-) Dies vermute ich, da Sie den Lehrpersonen des Kantons Bern so viel Wertschätzung entgegen bringen und uns und unsere Arbeit stets ressourcen- und nicht defizitorientiert behandelt haben (grosser Dank an dieser Stelle dem besten Erziehungsdirektor ever!). Welchen Job hätten Sie im Bereich Schulbildung tatsächlich am liebsten ausgeübt?

Bernhard Pulver - 18:19

Natürlich Erziehungsdirektor!

Frage 38 ist eine Folgefrage zu Frage 17:
Die Antwort zu Frage 17 lautete:

Moderator / Animateur - 17:47

Denken Sie daran: Damit Sie überhaupt eine Frage stellen können, benötigen Sie ein Profil auf dem Forum für Lehrpersonen. <br> <br> Sie können sich hier registrieren: http://www.lehrperson-bern.ch/live-dialog/registrieren-live-dialog.html <br> <br> Nach dem Sie den Bestätigungslink in Ihrem E-Mail-Account aktiviert haben, können Sie sich einloggen und mitmachen.

Moderator / Animateur - 17:48

N’oubliez pas que, pour pouvoir poser une question, vous devez posséder un compte sur le Forum pour le corps enseignant. <br> <br> Vous pouvez vous inscrire à l’adresse suivante : http://www.lehrperson-bern.ch/fr/dialogue-en-ligne/inscription-dialogue-en-ligne.html <br> <br> Vous pourrez vous connecter et participer au dialogue après avoir activé le lien de confirmation qui vous sera envoyé par courriel.

39. MoniqueBovay - 17:48

Danke für Ihre Antwort. Wird auch Clin d'oeil (7.-9. Klasse) überarbeitet? Ich habe nicht an Bonne Chance gedacht, sondern viel eher an das neue ZH-Lehrmittel vom Klett-Verlag. Vielen Dank für Ihre grosse Arbeit!

Bernhard Pulver - 18:21

Ob und wieweit auch im 7.-9. Schuljahr zusätzliche Anpassungen nötig sind, sehen wir erst, wenn wir dann die Reaktionen analysiert haben. In wenigen Wochen führe ich in Zusammenarbeit mit Bildung Bern ein Hearing mit Oberstufen-Lehrpersonen durch. Das Klett-Lehrmittel ist soweit ich informiert bin für Französisch ab 5. Schuljahr gemacht.

Frage 39 ist eine Folgefrage zu Frage 22:
Die Antwort zu Frage 22 lautete:

40. (Anonym) - 17:51

Re-Bonjour, lieber Bildungsdirektor! Un très grand MERCI – gràcies - für die Arbeit der vergangenen Jahre! In bester Erinnerung bleibt mir jener Mai-Nachmittag, als Sie eine Delegation von Lehrpersonen, die Deutsch als Zweitsprache (DaZ) unterrichten, auf der Erziehungsdirektion empfangen haben. Mit viel Humor wussten Sie damals den verschiedenen Stimmen zu begegnen und haben sehr gut zugehört. In der vergangenen Dekade haben sich rund 200 Lehrpersonen vertieft mit der Zweitsprachendidaktik auseinandergesetzt und mittels eines entsprechenden Lehrgangs CAS weitergebildet. Per 1.8.2017 müssen diese engagierten Lehrpersonen zur Kenntnis nehmen, dass ihre abgeschlossene CAS-Weiterbildung lohnmässig nicht mehr gänzlich anerkannt wird: Regellehrperson verlieren den Obolus, denn es werden ‚nur’ noch die zusätzlichen Lektionen Deutsch als Zweitsprache anerkannt. Und dies ausgerechnet im Vorfeld der Einführung des Lehrplans 21, wo vermehrt die Devise gilt, dass jeder (Fach-) Unterricht auch Sprachunterricht ist. Die mehrsprachig aufwachsenden Schüler*innen sind längst in den Bernischen Schulstuben angekommen – schade, dass die qualifizierte Zusatzausbildung der sprachsensiblen Regel-Lehrpersonen nun weniger anerkannt wird (Art. 31 LAV- neu ist ein Spektrum zwischen 0 und 6 Gehaltsstufen möglich, bisher wurden 4 angerechnet). Wie ist diese Rückstufung von ‚zertifizierten’ Regellehrpersonen einzuordnen? Malgré tout: el desitjo el millor

Bernhard Pulver - 18:23

Das übersteigt meine Kenntnisse - das müsste ich genauer abklären. Wollen Sie eine Antwort auf Ihre Mail-Adresse?

41. Elisabeth Beck - 17:53

Bonsoir M. Pulver, Les échanges bilingues d'un canton à l'autre sont soutenus financièrement. Serait-ce possible de soutenir aussi ceux qui se font entre les classes du Jura bernois et de la partie alémanique du canton de Berne? Et pour tout autre projet , pourrions-nous avoir une liste des associations ou organisations que nous pouvons contacter en cas de demande d'aide financière? Gain de temps précieux pour les enseignants. Merci pour votre travail!

Bernhard Pulver - 18:24

Vous le savez: je ne suis pas du genre à vouloir séparer le Jura bernois du reste du canton ;-) Les échanges entre classes au sein du canton peuvent aussi bénéficier d'un soutien. Le lien http://www.erz.be.ch/echanges donne toutes les indications précises nécessaires. Vous pouvez aussi contacter l'OECO, à Tramelan. C'est de là que se coordonnent toutes les questions d'échanges, pour l'ensemble du canton. Ils sauront vous soutenir et vous conseiller. Et il y a aussi la fondation movetia, qui gère la question pour la Suisse (https://www.movetia.ch/ )

Moderator / Animateur - 18:00

Hinweis für alle, die gerade jetzt vorbeischauen: <br> <br> Bernhard Pulver beantwortet bis 18.30 Uhr Ihre Fragen.

Moderator / Animateur - 18:01

Pour ceux qui nous rejoignent à l’instant : <br> <br> Bernhard Pulver répond à vos questions jusqu’à 18 h 30.

42. Werner Duero - 18:06

Guten Abend Herr Pulver, immer mehr Erkenntnisse strömen auf uns ein, dass der Klimawandel schneller voranschreitet als gedacht, dass die Biodiversität teils besorgniserregend abnimmt, dass unser Konsumverhalten für schlimme Arbeitsbedingungen und bedenkliche Aussmasse an Umweltzerstörung sorgt usw. Die Lernenden hingegen, die in die BFS eintreten, zeigen überwiegend grosse Mankos in Sachen ökologischer Aufklärung und Sensibilisierung. Wäre es nicht höchste Zeit der ökologischen Sensibilisierung besonders im Bildungswesen deutlich höhere Priorität zu geben und viel tiefer zu verankern?

Bernhard Pulver - 18:26

Machen wir. Im Lehrplan 21 erhält Bildung für nachhaltige Entwicklung mehr Gewicht, als etwas, was in allen Fächern eine Bedeutung hat. Das wurde von Vielen kritisiert - von mir nicht! Es ist allerdings auch nicht nur eine Aufgabe der Schule, hier Verhaltensveränderungen zu fördern. Familie und Gesellschaft haben hier auch noch einen klitzekleinen Beitrag zu leisten...

43. Thomas Schütz - 18:08

Ich möchte meinen Vorschlag noch besser erklären. Die Erz gibt der PHBern einen Leistungsauftrag. Im IWM, wo die Weiterbildung zusammenläuft hat es Fachgruppen. Aus diesen Fachgruppen kann jemand die Betreuung eines Faches/Schuljahr übernehmen. Zugang haben registrierte BenutzerInnen, die dann das Material, das im Rahmen der Anstellung entstanden ist, austauschen. Die PhBetreuenden sehen was entsteht und können das für die Weiterbildung aufnehmen. Braucht wenig, erzeugt einen enormen Hebel, da nicht alle selber das Rad neu erfinden.

Bernhard Pulver - 18:27

Danke für die Anregung!

Frage 43 ist eine Folgefrage zu Frage 29:
Die Antwort zu Frage 29 lautete:

44. Elisabeth Beck - 18:10

Désolée de vous surcharger ... mais j'aurais encore une question pour "décharger " les enseignants et permettre à nos chères têtes blondes de travailler l'oral en classe dans des conditions optimales: - On parle d'économies au parlement et d'une baisse potentielle de soutien pour les élèves qui en ont besoin. Mon expérience, dans les degrés 3-4H et 7-8H, me montre qu'avec des sections de classe, le résultat est probant. Malheureusement en 5-6H, nous ne bénéficions pas de ces sections pour travailler l'expression orale en allemand: prononciation qui est essentielle quand on débute. Pourquoi?

Bernhard Pulver - 18:28

C'est vrai que la prononciation est imortante. A ce que je sais, la directive des effectifs prévoit la possibilité de sections de classe aussi en 5-6H. La demande doit être déposée auprès de l'inspecteur.

Moderator / Animateur - 18:11

Vielen Dank für die angeregte Diskussion. <br> <br> <b> Der Live-Dialog ist in 20 Minuten zu Ende. </b>

Moderator / Animateur - 18:11

Merci beaucoup pour ce débat animé. <br> <br> <b> Le dialogue en ligne se termine dans 20 minutes. </b>

45. rivellarot - 18:13

Das tönt vielversprechend! Wir werden dran bleiben.

Bernhard Pulver - 18:30

Frage 45 ist eine Folgefrage zu Frage 34:
Die Antwort zu Frage 34 lautete:

46. aslo2022 - 18:14

Sehr geehrter Herr Pulver Sie bringen uns Lehrkräften viel Verständnis entgegen. Trotzdem "brennen" aus unterschiedlichsten Gründen seit Jahren jedes Jahr mehr als 120 unserer Kolleginnen aus. Ich habe das Gefühl, der Abteilung in der ERZ, die für die Lehrpersonen zuständig ist, ist dies so ziemlich egal! Der Verweis, da seien die Gemeinden oder die Lehrkräfte selber zuständig, verfängt ja seit Jahren nicht. Ist da Änderung in Sicht?

Bernhard Pulver - 18:31

Ich kann Ihnen garantieren, dass uns das nicht egal ist. Ich habe in den letzten zwölf Jahren glaub ich einiges gemacht, um Verbesserungen zu erreichen. Mehr Wertschätzung, weniger Reformen, besserer Lohnaufstieg, SOS-Lektionen, Vereinfachung der Beurteilung usw. Dass es immer noch Burn-Outs gibt, ist bedauerlich! Es ist allerdings eine vielschichtige Krankheit, die oft nicht NUR mit der Schule oder der beruflichen Tätigkeit zu tun hat. Aber das würde hier zu weit führen, das im Detail zu analyisieren. Aber jede Person mit Burn-Out ist eine Person zu viel. Uns ist das ganz sicher nicht egal und ich glaube, dass wir das gezeigt haben.

47. Henuauso - 18:16

Guten Tag Herr Pulver Ich finde es schön, dass Sie noch einen letzten Live Dialog machen. Demnächst werden sehr viele Lehrpersonen pensioniert. Es hat jedoch nicht gleich viel Nachfolger/innen. Auch wollen nicht mehr gleich viele Leute Lehrer/in werden. Was könnte man aus Ihrer Sicht tun, dass die Klassen auch in Zukunft genügend Lehrpersonen haben. Und dass der Beruf der Lehrperson wieder attraktiver wird. Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft.

Bernhard Pulver - 18:33

Ob das der letzte Live-Dialog ist mit mir?? Ich bin noch bis Ende Mai da.... Ein wichtiger Punkt ist die Entlöhnung. Hier haben wir deutlich aufgeholt. Aber es braucht noch einen nächsten Schritt. Ich habe ihn eingeleitet mit dem Thema "Lohnklasse der Primarlehrpersonen". Wertschätzung ist ebenso wichtig - in der Gesellschaft, der Politik, der Gemeinde, von der ERZ. Die Studierendenzahlen der PH nehmen zum Glück nicht ab!

48. Elfe33 - 18:19

Besten Dank für Ihre Antwort. Gerne hake ich nochmals nach... :) Als Schullogopädin bin ich mir gewohnt, evidenzbasiert zu arbeiten. Deshalb interessiert es mich sehr, ob (wissenschaftliche) Studien und Untersuchungen belegen, dass IF- und DaZ-Förderungen, welche bestenfalls wöchentlich eine Lektion stattfinden, bessere Ergebnisse erzielen als Halbklassenunterricht oder Team-Teaching. Ich danke Ihnen und wünsche einen schönen Abend.

Bernhard Pulver - 18:35

Wir werden Ihnen eine Kontaktadresse senden, die Ihnen weiterhelfen kann.

Frage 48 ist eine Folgefrage zu Frage 33:
Die Antwort zu Frage 33 lautete:

Moderator / Animateur - 18:25

Sie können noch 5 Minuten lang Fragen stellen.

Moderator / Animateur - 18:26

Vous pouvez encore poser des questions pendant 5 minutes.

49. PédroLeCormoran - 18:28

Monsieur Le Conseiller d'Etat, Même si je ne suis pas toujours d'accord avec vos réponses, je tiens sincèrement à vous remercier pour tout ce que vous faites pour l'école bernoise et pour l'école romande en général ! Excellente soirée à vous.

Bernhard Pulver - 18:34

et merci aussi à vous, pour votre travail et votre participation à ce chatt Bonne soirée!

50. cocodrilo - 18:28

Ja, die 40igste Frage ist wahrlich komplex - aber nicht weniger spannend - und selbstverständlich darf diese per Mail beantwortet werden.

Bernhard Pulver - 18:36

Frage 50 ist eine Folgefrage zu Frage 41:
Die Antwort zu Frage 41 lautete:

Moderator / Animateur - 18:31

<b> Der Live-Dialog ist fast beendet. </b> <br> <br> Bernhard Pulver beantwortet nun noch offene Fragen. <br> <br> Es können jedoch keine neuen Fragen mehr gestellt werden.

Moderator / Animateur - 18:32

<b> Le dialogue en ligne est presque terminé. </b> <br> <br> Bernhard Pulver répond encore aux questions en suspens. <br> <br> Il n’est pas possible de poser de nouvelles questions.

Bernhard Pulver - 18:38

Vielen Dank für Ihr Interesse. Vous avez posé beaucoup de questions intéressantes. Das war ja eine richtige Bildungspolitikprüfung für den Erziehungsdirektor... Ufff. Jetzt geht es aber langsam in Richtung nach Hause (heute Abend habe ich frei!!!). Bonne soirée à toutes et à tous. Moltes gracies i bona nit. Ihnen allen vielen Dank für Ihren Einsatz für die Berner Schule und ihre Schülerinnen und Schüler.

Moderator / Animateur - 18:39

Es wird noch einen Live-Dialog mit Bernhard Pulver geben, dieser findet voraussichtlich am 16. Mai 2018 statt. <br> <br> Den genauen Termin kommunizieren wir bald hier und auf den weiteren Kanälen der Erziehungsdirektion sowie der PHBern. <br> <br> Eine nächste Gelegenheit zum Austausch mit Bernhard Pulver im Rahmen des Pädagogischen Dialogs ist am 28.4.2018 am Tag der Schule http://www.erz.be.ch/tagderschule. <br> <br> Weitere Informationen zum Pädagogischen Dialog finden Sie unter http://www.erz.be.ch/dialog

Moderator / Animateur - 18:40

Le dernier dialogue en ligne avec Bernhard Pulver aura probablement lieu le 16 mai 2018. <br> <br> La date sera communiquée prochainement ici et via les autres canaux de la Direction de l’instruction publique et de la PHBern. <br> <br> Le prochain rendez-vous avec Bernhard Pulver dans le cadre du Dialogue pédagogique aura lieu le 28 avril 2018 à l’occasion de la Journée de l’école http://www.erz.be.ch/journee. <br> <br> Vous trouverez des informations complémentaires sur le Dialogue pédagogique à l’adresse http://www.erz.be.ch/dialogue.

Der nächste Live-Dialog mit Erziehungsdirektor Bernhard Pulver findet statt:
Mittwoch, 16. Mai 2018, 16.30–18.30 Uhr

Impressionen Live-Dialog vom 15. November 2017