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Schwieriges Verhalten

Foren > Integration und Heilpädagogik > Heilpädagogik > Schwieriges Verhalten
Autorin/Autor Beiträge
Verfasst am: 12. 12. 2018 [11:35]
 
Themenersteller/-in
Beiträge: 1
Als Heilpädagogin habe ich es mit einer sehr schwierigen Schülerin zu tun. Ihre Verhältnisse zuhause sind schwierig, es geht in Richting Verwahrlosung und ein entsprechendes Netzwerk mit einer Erziehungsbeiständin und Psychologin sind aufgebaut, es finden regelmässig runde Tische statt.
Der IF-Unterricht mit der Schülerin (3.Klasse) funktioniert meistens überhaupt nicht. Sie hört nicht zu, verweigert die Aufträge, turnt auf dem Pult herum, gibt laute Geräusche von sich, etc während ich mit drei anderen SchülerInnen arbeite.
Auf meine Interventionen hört sie kaum. Bei der Klassenlehrperson herrschen ähnliche Situationen vor.
Ich habe es schon mit einem Belohnungssystem versucht, dass sie pro 5min Konzentration 5min Spielzeit erhält. Dies funktioniert jedoch nur, wenn ich sie einzeln in einer Lektion habe. Was kann ich tun, wenn sie den Unterricht so stört, dass ich nicht mit den anderen SuS arbeiten kann? Falls sie nicht von den IF-Lektionen profitiert, könne man sie auch vom unterricht ausschliessen, bzw. in der Klasse lassen?
Vielen Dank für die Antwort.
 
Verfasst am: 13. 12. 2018 [20:26]
 
Beiträge: 43
Liebe LP18PM
Deine Schilderung klingt nach einer sehr belastenden Situation. Es scheint aus meiner Sicht sehr entscheidend, sich vertieft damit auseinanderzusetzen, was der Schülerin im Unterricht zur Herausforderung wird, was sie nicht anders bewältigen kann, als mit den geschilderten Verhaltensweisen. Dieser Prozess ist unbedingt nötig, um dann, darauf aufbauend, wirksame Unterstützungsmassnahmen zu entwickeln.
In diesem Kontext wäre auch zu klären, unter welchen Bedingungen die IF-Lektionen für die Schülerin wirksam werden können. Ein Ausschluss aus den Angeboten der Integrierte Förderung würde die Problematik nicht lösen. Letztlich sind die entsprechenden Angebote ja gerade dazu gedacht, herausfordernde Unterrichtssituationen zu entlasten.
Das bereits regelmässig runde Tische stattfinden, ist ja schon eine sehr gute Voraussetzung, um das Vorgehen zusammen zu planen und zu analysieren.
Ich würde empfehlen, in dieser Situation eine heilpädagogische Fachberatung in Anspruch zu nehmen. Ein Team von Beraterinnen und Beratern ist für einzelne Regionrn im Kanton Bern zuständig. Die zuständige Person findest du via Website der PHBern.

Alles Gute und liebe Grüsse
Adhei