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Hilfe für Kollegin

Foren > Schule > Zusammenarbeit im Kollegium > Hilfe für Kollegin
Autorin/Autor Beiträge
Verfasst am: 18. 03. 2017 [22:45]
 
Themenersteller/-in
Beiträge: 4
Guten Tag liebes Forum

Ich habe eine brisante Frage. Wie könnte ich einer Kollegin helfen, ohne die eigene Anstellung zu gefährden?

Ausgangslage: Ich beobachtete, dass es einer Kollegin sichtlich schlechter geht. Sie meidet, wenn möglich das Lehrerzimmer, scheint sehr nervös und angespannt zu sein. Auch eine IF Lehrerin beobachtete das gleiche. Sie möchte aber unter keinen Umständen mit mir zusammen darauf hin arbeiten, dass sich was ändert, aus Angst vor dem Verlust der eigenen Stelle. Wir vermuten, dass neben anderen Lehrpersonen auch die SL oder Schuko involviert sein könnte. Als diese Kollegin und ich das Kopierzimmer betraten, wurde es ruhig und offensichtlich versuchten die Anwesenden schnell das Thema zu wechseln. Ich werde nun mit dieser Kollegin mal telefonieren, damit ich herausfinden kann, wo der Schuh drückt. Falls ein Mobbing Verdacht aufkommt, möchte ich ihr helfen. Aber wie?

Gibt es irgendwo eine Beratung in rechtlichen Fragen?

Könnte ich mich mit jemandem vertraulich austauschen, denn nähere Details zum Fall kann ich aus Personenschutz Gründen nicht machen.

Liebe Grüsse
Blueblue
 
Verfasst am: 21. 03. 2017 [09:19]
 
Beiträge: 62
Liebe Blueblue

Sie nehmen achtsam Veränderungen im Verhalten Ihrer Kollegin wahr und überlegen sich, wie Sie ihr helfen könnten – ohne die eigene Anstellung zu gefährden.

Zuerst einmal interessiert mich die zweite Aussage Ihrer Frage: Welche Beobachtungen führen dazu, dass Sie Angst haben müssen, dass die eigene Anstellung gefährdet sein könnte? Arbeiten Sie in einem solch schlechten Klima? Werden in Ihrem Kollegium immer wieder Lehrpersonen ausgegrenzt? Ist die Schulleitung Teil dieses Systems? Im Sinne der Fürsorgepflicht wäre es die Aufgabe der Schulleitung, das verschlechternde Befinden der Mitarbeitenden wahrzunehmen, anzusprechen und Massnahmen einzuleiten.

Und dann zu Ihrer letzten Frage: Auf jeden Fall können Sie sich an die Beratungsstelle für Lehrpersonen wenden. In Bern, Spiez, Burgdorf und Biel finden Sie eine Anlaufstelle. Sie können sich bei einer der Beratungsperson telefonisch melden und einen Termin abmachen und haben das Anrecht auf sechs Stunden kostenloser Beratung.

Nun aber zum ersten Teil: Wie könnte ich einer Kollegin helfen? Sicher ist eine persönliche Kontaktaufnahme ein wichtiger Schritt. Hilfreich ist, wenn Sie ihr schildern, welche Beobachtungen Sie in letzter Zeit gemacht haben und dass Ihnen diese Beobachtungen Sorgen machen. Fragen Sie dann, wie es ihr dabei gehe. Seien Sie sich aber bewusst, dass Sie nicht therapeutisch auf die Kollegin einwirken können und dass Ihre Kollegin vielleicht auch nicht bereit ist, darüber zu sprechen!
Es geht vor allem darum, sie für eigene Schritte zu stärken: zum Beispiel die oben erwähnte Beratung in Anspruch zu nehmen oder, falls sie Mitglied von Bildung Bern ist, sich dort über rechtliche Fragen zu informieren.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit meinen Gedanken helfen konnte.

Mit freundlichen Grüssen
Kashgar
 
Verfasst am: 23. 03. 2017 [22:13]
 
Themenersteller/-in
Beiträge: 4
Guten Tag Kashgar

Vielen Dank für die Antwort.

Im zweiten Abschnitt haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen... Leider herrscht bei uns momentan nicht wirklich Freude. Das zu ändern braucht Mut, aber ich möchte was ins Rollen bringen, mit Hoffnung auf Verbesserungen.

Ich werde die Tipps befolgen und meine Kollegin aufmuntern, sich beraten zu lassen.

Liebe Grüsse
Blueblue
 
Verfasst am: 24. 03. 2017 [13:15]
 
Beiträge: 62
Guten Tag Blueblue

Herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung. Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen und Mut für die nötigen Schritte.

Liebe Grüsse
Kashgar